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Zukunft im Sportfachhandel: SPORT 2000-Nachwuchs auf der Überholspur

Der Sportfachhandel bietet spannende Zukunftsperspektiven für junge Menschen mit Begeisterung für die Welt des Sports. Sportartikelverkäufer der neuen Generation, Andreas Strobl (24) aus Österreich und SPORT 2000 Store Manager Matthieu Peron (33) aus Frankreich, haben diese Chance ergriffen und brennen bis heute für ihre berufliche Karriere. Mit SPORT 2000 haben sie über ihre unterschiedlichen Wege in den Sportfachhandel gesprochen und erzählen über ihre täglichen Herausforderungen und welche Pläne die Zukunft für sie bereithält.

 

SPORT 2000: Andreas und Matthieu, warum habt ihr euch für einen Beruf im Sportfachhandel entschieden?

Andreas Strobl: Dass mich mein beruflicher Weg in den Sportfachhandel führt, war keinesfalls geplant. Eigentlich wollte ich eine Tischlerlehre machen. Auf die Empfehlung meiner Eltern hin, zog ich dann jedoch auch den Beruf des Sportartikelverkäufers in Betracht. Ich bekam die Chance eine Woche bei SPORT 2000 Kendlbacher in Salzburg in den Arbeitsalltag reinzuschnuppern. Bereits in diesen ersten ereignisreichen Tagen wurde mir großes Vertrauen vom gesamten Team entgegengebracht und ich durfte einige Artikel selbst verkaufen und auch neue Fahrräder zusammenbauen. Von da an war für mich klar, dass der Verkauf von Sportartikeln und vor allem der Service an Fahrrädern und Ski mein absoluter Traumberuf ist. Das besonders gute Arbeitsklima und der Zusammenhalt im Team haben mich dazu bewegt, die Lehre bei SPORT 2000 Kendlbacher zu absolvieren.

Matthieu: Bereits in jungen Jahren, wusste ich, dass dieses Berufsfeld wie für mich gemacht ist. Während andere Kinder davon träumten als Astronauten ins Weltall zu fliegen, wollte ich ein Sportfachgeschäft besitzen. Nach meinem Studium und ein paar Monaten in Paris, erfüllte ich mir schlussendlich diesen Traum. Nach ausführlichen Gesprächen kaufte ich SPORT 2000 ALES – einen bekanntes Sportfachhandelsgeschäft in meiner Heimatstadt und wurde so Teil der SPORT 2000 Familie.

 

Welche Qualitäten und Eigenschaften muss man mitbringen, wenn man im Sportfachhandel tätig sein möchte?

Andreas: Zwei wesentliche Grundvoraussetzungen, um diesen Beruf mit Freude ausüben zu können, sind Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. In einem Sportfachhandelsgeschäft, das wie in meinem Fall in einer Tourismusregion liegt, muss man sich dem damit verbundenen Saisonbetrieb bewusst sein. Das hat den Vorteil, abwechslungsreicheren Tätigkeiten nachgehen zu können, denn je nach Jahreszeit entstehen unterschiedliche Schwerpunkte im Verkauf und Service. Im selben Atemzug bedeutet Geschäftsschluss aber nicht immer Dienstende, da erst dann die Servicearbeit beginnt. Eine anstrengende Zeit, die aber auch finanziell lukrativ ist. Im Hinblick auf die Beratung sollte man ein höfliches und freundliches Auftreten haben und keine Scheu vor dem Umgang mit Menschen. Und auch wenn die Lehre vorbei ist – ausgelernt hat man im Sportfachhandel nie. In regelmäßigen Abständen warten neue interessante Schulungen und Weiterbildungen.

Matthieu: Ich stimme Andreas voll und ganz zu – Flexibilität und Anpassungsvermögen sind in der Sportbranche essenziell. Strebt man darüber hinaus noch die Leitung eines Sportfachhandelsgeschäfts an, kommen natürlich noch Qualitäten in der Personalführung und der Buchhaltung hinzu. Unabhängig der Position bringt Optimismus und Durchhaltevermögen – auch in schwierigen Zeiten – immer weiter.

 

Wie sieht ein regulärer Arbeitstag für dich aus?

Matthieu: Durch das Wachstum unserer Gruppe in Frankreich auf mittlerweile vier SPORT 2000 Stores, gleicht keiner meiner Arbeitstage dem anderen. Die meiste Zeit verbringe ich im Büro mit dem gesamten Backoffice Team. Gemeinsam kümmern wir uns um den Einkauf, Geschäftsoptimierungen, die Buchhaltung und generelle Management-Agenden. Diese Teamarbeit schätze ich besonders an meinem Job.

Andreas: Ich starte meinen Tag im Geschäft um 8:30, bevor kurze Zeit später die ersten Kunden den Laden betreten. Dann geht es an die professionelle Beratung die ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen durchführe. Wenn der Kundenansturm nicht zu groß ist, verbringe ich viel Zeit in der Werkstatt, um je nach Saison Ski bzw. Fahrräder zu reparieren, pflegen oder montieren. Ein normaler Arbeitstag endet um 18:00 Uhr nach dem Aufladen und Reinigen der knapp 70 Verleihbikes oder im Winter, um spätestens 20:00 Uhr nach dem Zustellen der Kundenski.

 

Mit welchen Herausforderungen bist du jeden Tag im Geschäft konfrontiert und wie begegnest du ihnen?

Matthieu: Jeder Tag bringt neue Herausforderungen, denen wir auf unterschiedlichen Ebenen begegnen – sei es im Geschäft oder auch in der Führung. Für mich als Geschäftsführer ist es essenziell, mein Team bei der Bewältigung bestmöglich zu unterstützen und gemeinsam diese Challenges zu meistern. Dieses gemeinschaftliche Handeln als Team ist für mich der Schlüssel zum Erfolg in dieser Branche.

Andreas: Eine der größten Herausforderungen ist es, unfreundliche Kunden trotz allem immer freundlich und zuvorkommend zu beraten. Auch das stets positive Entgegennehmen und Abwickeln von Kundenreklamationen fordert uns alle. Glücklicherweise sind beide Fälle eher die Ausnahme als die Regel. Zudem habe ich gelernt mich vom Stress und Zeitdruck im Winter nicht unterkriegen lassen.

 

Inwiefern hast du dich durch die Lehre bereits persönlich weiterentwickelt?

Andreas: Durch die Jahre im Verkauf bin ich selbstbewusster, zuvorkommender und lockerer im Umgang mit unseren Kunden geworden. Da ich mit unseren Kunden viel Englisch spreche, habe ich auch meine Sprachkenntnisse um einiges verbessert.

Matthieu: Durch meinen abwechslungsreichen Berufsalltag und der stetigen Expansion wachse ich immer wieder über mich hinaus. Ich habe bis heute viel von meinen SPORT 2000 Kolleginnen und Kollegen gelernt und tue es noch immer.

 

Gab es Momente in deinem Berufsalltag, die dir besonders in Erinnerung geblieben sind?

Andreas: An meinem ersten Ausbildungstag kam ich mit meiner allerersten Kundin ins Gespräch und erzählte ihr, dass dies mein erster Arbeitstag ist. Die Frau kommt bis heute, also bereits seit über sechs Jahren, als Stammkundin zu mir. Das bestätigt mich in meiner täglichen Arbeit.

Matthieu: Ein aktuelles Erlebnis ist die Eröffnung unseres neuen Stores. Wir öffneten die Türen, drei Tage vor dem frankreichweiten Corona-Lockdown, das war im ersten Augenblick natürlich eine Katastrophe. Das gesamte Team hat in dieser Zeit unglaubliches geleistet und das Beste aus der Situation gemacht. Das wird mir noch lange Zeit in Erinnerung bleiben.

 

Wie sehen deine zukünftigen Pläne aus?

Andreas: Mit der momentanen Arbeitssituation bin ich sehr zufrieden. Ich bin gespannt welche neuen Produktentwicklungen es in Zukunft im Sportfachhandel noch geben wird. Solange sich Freizeit, zukünftige Familie und Arbeit gut unter einen Hut bringen lassen, möchte ich auf jeden Fall diesen Beruf weiterhin ausführen.

Matthieu: Ich möchte auch zukünftig meinen Teil dazu beitragen, SPORT 2000 weiterzuentwickeln, neue Standorte zu eröffnen und neue Partnerschaften mit Brands einzugehen.

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Andreas Strobl: SPORT 2000 Österreich

Andreas Strobl

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Wordrap mit Andreas Strobl

Ich bin… gern zu Hause, gern auf reisen, doch auch gerne in der Arbeit.

In meiner Freizeit… verbringe ich am liebsten Zeit mit meiner Freundin Marina beim Sporteln oder auch einfach zu Hause.

Die beste Sportart ist für mich… Heimtraining (kleine Workouts) gemeinsam mit meiner Freundin.

Mein absoluter Lieblingssportler ist… Sebastian Vettel, Formel 1 Pilot bei Ferrari

Für meine Kunden… suche ich das, was sie brauchen und nicht das, was sie wollen.

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Mathieu Mathieu Peron: SPORT 2000 Frankreich

Mathieu Peron

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Wordrap mit Matthieu Peron

Ich … fordere mich jeden Tag aufs Neue heraus.

In meiner Freizeit… treibe ich viel Sport. Das hält mich körperlich und mental fit und ist meine tägliche Auszeit.

Die beste Sportart ist für mich… Biken

Mein absoluter Lieblingssportler ist… Vincent Luis, ein französischer Triathlet

Für meine Kunden… tue ich alles, damit sie zufrieden sind.

 

 

 

Photo credits cover: SPORT 2000 Austria/Stefan Leitner