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SPORT 2000 Employer Branding

Digitale Ordermessen: effizientes Instrument im Sportfachhandel der Zukunft

Wenn SPORT 2000 siebenmal jährlich zur Ordermesse lädt, tummeln sich Hunderte Händler, Lieferanten und Partner in der SPORT 2000 GmbH Zentrale. Das erfolgreiche Ordermodell ist seit Jahren fixer Bestandteil des Sportfachhandelsverbunds. Diesen Juni blieb die mehr als 6.000 m2 große Messefläche in Mainhausen jedoch leer. Aufgrund der rechtlichen Bestimmungen und der Gesundheitsvorschriften in Bezug auf Covid-19 durften die Sneaker- und Ordermesse 5/Running Spezial Messe nicht in ihrer gewohnten Form stattfinden. Eine Herausforderung für SPORT 2000 und alle angeschlossenen Händler. „Die aktuelle Lage verlangt von uns und der gesamten Branche Kreativität und rasches Handeln. Die Messen vor Ort in Mainhausen durchzuführen, war zu diesem Zeitpunkt keine Option, so waren wir gefordert, an einer Alternative zu arbeiten. Mit der Verlegung der Messe in die digitale Welt bieten wir unseren Händlern und Industriepartnern eine neue Art der Begegnung, um sich auszutauschen, Wissen, Neuheiten und Innovationen zu teilen und die nächste Saison zu planen“, erklärt SPORT 2000 GmbH Geschäftsführer Markus Hupach den Entschluss, die Messen digital zu veranstalten, und ergänzt: „Mit der Messe schaffen wir für unsere Händlerinnen und Händler die bestmöglichen Voraussetzungen, um erfolgreich in die kommenden Saisonen zu starten.“ Doch nicht nur in Zeiten von Social Distancing erweist sich die virtuelle Messe als eine sehr gute Alternative. Hupach sieht darin ein zukunftsfähiges Konzept, das als Ergänzung zu den Messen vor Ort etliche Vorteile mitbringt.

Ordermesse neu gedacht

Durch die aktuell neue Situation hat man sich über alle Branchen hinweg mit den Möglichkeiten der Technik vertraut gemacht und neue Wege der Begegnung gefunden. Ein fünfköpfiges Team bei SPORT 2000, das sich aus den Bereichen Marketing, Messe, Category Management und Running-Spezialisten zusammensetzte, arbeitete über Wochen hart an der Umsetzung eines digitalen Messeerlebnisses. Die Verlegung in die virtuelle Welt stieß bei den SPORT 2000 Händlern auf positive Resonanz, so war die erste Messe mit 250 Teilnehmern sehr gut besucht. „Die positiven Rückmeldungen von allen Seiten bestätigen uns in unserer Entscheidung, diesen Weg einzuschlagen. So schnell eine digitale Lösung auf die Beine zu stellen, haben uns viele nicht zugetraut. Das gesamte Team hat Unglaubliches geleistet und das Ergebnis ist absolut bemerkenswert“, bedankt sich Hupach für den Einsatz seines Teams in der Zentrale.

SPORT 200 Virtuelle Messe

Per Mausklick live dabei

Die SPORT 2000 Händler nehmen anhand eines exklusiven Zugangs an der Messe teil. Die Teilnehmerzahl per Store ist nicht limitiert, so steht dem Besuch der Messe auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nichts im Weg. Visuell ansprechend gestaltet bewegen sich die Händler per Mausklick durch die unterschiedlichen Messehallen. Neben Produktinformationen, Livechat-Möglichkeiten, digitalen Meetings bei den Ständen der Markenpartner gibt es auch die Möglichkeit, interessanten Livetalk- und Webinarformaten beizuwohnen. Diese bleiben auf der Website erhalten und können zum Nachsehen jederzeit abgespielt werden. Über die angebotenen Programmpunkte informiert ein regelmäßig erscheinender Newsletter. „Die Messe lebt – auch in der digitalen Welt. Täglich gibt es für unsere Händler Neues zu entdecken, wie sie es auch von unseren Messen vor Ort gewohnt sind“, so Hupach. Zum Abschluss der ersten Messe veranstaltete SPORT 2000 in Kooperation mit Brooks einen virtuellen Messelauf. Dieser zeigte, dass die gemeinsame Leidenschaft für Sport und Bewegung auch virtuell für Zusammenhalt innerhalb der Verbundgruppe sorgt.

Persönlicher Austausch in der virtuellen Welt

Neben der Begeisterung der Händler waren vor allem die Industriepartner von SPORT 2000 auf Anhieb von der Idee begeistert. Mehr als 50 Lieferanten trugen tatkräftig zur erfolgreichen Umsetzung der Messe bei. Trotz aller Technik steht für den Sportfachhandelsverbund und seine Partner die Qualität des persönlichen Austauschs an erster Stelle. Markus Hupach hierzu: „Der persönliche Austausch für Händler und Markenpartner ist immens wichtig. Hier gilt es, aus den technischen Möglichkeiten zu schöpfen, um die örtlichen Distanzen bestmöglich zu überwinden. So werden sämtliche Informationen in Form von Produktvideos, Webinaren und Livesessions den Händlern digital zur Verfügung gestellt. Dies ermöglicht einen aktiven Austausch und infolgedessen eine reibungslose Order.“ Mittels Chat oder Videokonferenz können Markenpartner zielgenau auf die individuellen Bedürfnisse der SPORT 2000 Händler eingehen und sie bestmöglich beraten – wie auch bei einer Messe vor Ort. Dennoch befindet man sich nach wie vor in einem Learning-Prozess, betont Hupach: „Der neue Ansatz, die Ordermessen aufgrund der aktuellen Situation digital zu veranstalten, braucht von allen involvierten Parteien den Glauben an das Format, die Akzeptanz und ein wenig Geduld. Wir werden aus den ersten beiden virtuellen Messen sehr viel dazulernen und so das Konzept auf diese Weise immer weiterentwickeln. Die Möglichkeiten und Weiterentwicklungen sind so rasant, dass Quantensprünge in den kommenden Saisonen zu erwarten sind.“

Digitale Messen als zukunftsfähige Ergänzung

Anhand des individuellen Onlinezugangs ist die Teilnahme an einer digitalen Messe für SPORT 2000 Händler ortsunabhängig und in einem größeren Zeitfenster möglich. Dies birgt auch für die Zukunft einiges Potenzial. Denn Händler, die an den bestimmten Tagen der Ordermesse verhindert sind, können nun einfach digital daran teilnehmen und so ihre Order tätigen. „Für viele unserer Händler, aber auch Industriepartner bedeutet die virtuelle Messe einen großen Zugewinn an Flexibilität. Daher ist dieser neue Zugang auch in Zukunft als Ergänzung zu den persönlichen Ordermessen denkbar. So können Händler, die einen weiten Anreiseweg haben oder zum Zeitpunkt der Messe verhindert sind, einfach online an der Messe teilnehmen, sie können weitere MitarbeiterInnen einbeziehen und ihre Order zeiteffizient erledigen“, sieht Hupach auch in Zukunft den Einsatz eines virtuellen Zugangs als sinnvolle Ergänzung.